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IO studieren
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Wer sich für internationale Politik und besonders die Rolle von internationalen Organisationen (IOs) in einer immer komplexer werdenden Welt interessiert, kann im Lehrbereich der Professur für Internationale Organisationen sein Wissen vertiefen. Insbesondere in grenzüberschreitenden Krisen, wie etwa der Covid-19-Pandemie, spielen IOs wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine wichtige Rolle und können einerseits als Foren und andererseits als eigenständige Akteure angesehen werden. Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zur Konzeptualisierung von IOs und ihrer Abgrenzung von anderen internationalen Institutionen und Akteuren wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs), liegt ein Fokus im Lehrbereich IO auf der Frage, welchen Einfluss IOs auf Staaten haben und, umgekehrt, wie Staaten sich IOs für ihre eigenen Ziele zunutze machen. Vor dem Hintergrund dieses Spannungsverhältnisses betrachten wir die Problemlösungsfähigkeit internationaler Organisationen im Kontext globaler Interdependenzbeziehungen und untersuchen den institutionellen Wandel von IOs und den Strukturen von Global Governance insgesamt. In unserem Lehrbereich werden Studierende befähigt, diese Prozesse nicht nur zu verstehen, sondern auch differenziert zu analysieren. Durch Exkursionen, die Simulation des Weltsicherheitsrats in der SChillerMUN sowie die regelmäßige Teilnahme an der Harvard WorldMUN werden zudem praktische Einblicke in die Arbeit von Organisationen ermöglicht. Dabei beschränken wir uns nicht auf die etabliertesten IOs, wie die Vereinten Nationen oder die NATO, sondern betrachten auch IOs des globalen Südens – etwa die Afrikanische Union, ASEAN, MERCOSUR oder die ECOWAS.

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