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Profil der Professur für Europäische Studien
Die Professur beschäftigt sich mit allen Aspekten der europäischen Integration. Dazu zählen geschichtliche und ideengeschichtliche Entwicklungen nach 1945, internationale Organisationen für Europa ebenso wie Studien über einzelne Länder, Politikbereiche und Konfliktlinien. Im Zentrum der Professur steht die Europäische Union. Thematische Schwerpunkte sind die Analyse der EU-Institutionen und –Policies sowie die vergleichende Betrachtung nationaler politischer Systeme im Kontext der EU. Der Konstitutionalisierungsprozess und die Frage des demokratischen Regierens in der EU werden als bestimmende Faktoren einer fortgesetzten europäischen Integration angesehen. Darüber hinaus gewinnt die EU als internationaler Akteur zunehmend an Bedeutung. Weitere Schwerpunkte der Professur sind daher die Beziehungen der EU zu ihren unmittelbaren Nachbarn, dem westlichen Balkan, dem ehemaligen sowjetischen Raum und Afrika. Die Professur ist am Graduiertenkolleg „Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa“ beteiligt.
Die Professur für Europäische Studien leistet Beiträge zu den BA- und MA-Studiengängen, zum Magisterstudiengang Politikwissenschaft und zum Lehramtsstudium. Angesiedelt an der Schnittstelle von politischer Systemlehre, vergleichender Politik und Internationalen Beziehungen, ist sie mit diesen Bereichen thematisch, theoretisch und empirisch-analytisch eng verbunden und ergänzt das Curriculum in sinnvoller Weise.
Forschungsprojekte
- Europäisierung und Transformation in Südosteuropa
- Governance und Wandel nationaler Staatlichkeit in der Europäischen Union
- Staatlichkeit, Staatszerfall und Staatenbildung insbesondere in Afrika
- Vergleichende Föderalismusforschung
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