| Studentische Aktivitäten am Institut für Politikwissenschaft |
Ball der PolitikwissenschaftNach vielen Semestern, Klausuren und Hausarbeiten ist es vollbracht, man hält endlich das Zeugnis seines Abschlusses in den Händen. Doch war das alles? All die Mühen und dann verschickt das ASPA ein simples Schriftstück, als Krönung des Studiums? Wir glauben, dass das nicht alles sein sollte, sondern dass ein solches Ereignis einen größeren Rahmen verdient, nämlich einen Ball. Einen Ball der Politikwissenschaft!
Natürlich muss so ein Ball auch organisiert werden und das ist unsere Aufgabe: wir, eine kleine Gruppe freiwilliger Powis, kümmern uns unter dem Dach des Fördervereins für Politikwissenschaft um die Einladungen und den Vorverkauf, um Büfett und Getränke, Musik und Programm und all die anderen Kleinigkeiten – dank der finanziellen Unterstützung des FSRs Pol/Soz, des StuRas und des Jenaer Oberbürgermeisters. Wer also jetzt Lust bekommen hat mitzumachen, sei es als feier-launiger Gast oder als helfendes Mitglied des Organisationsteams, der kann über unsere Homepage mit uns Kontakt aufnehmen. Dort gibt es alle wichtigen Infos! DGVN-HochschulgruppeDie Jenaer Hochschulgruppe der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN-HSG) ist ein interdisziplinärer und überparteilicher Zusammenschluss von Studenten, Absolventen und Mitarbeitern der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Jeder, der sich mit den Zielen und Wertvorstellungen der Vereinten Nationen identifiziert und die Arbeit der Hochschulgruppe bei verschiedenen UN-bezogenen Projekten unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen mitzumachen.
Die DGVN-HSG wurde offiziell am 3. November 2007 gegründet und ist aus der bereits drei Jahre zuvor entstandenen "Model United Nations"-Hochschulgruppe hervorgegangen. Diese organisierte und bereitete die Teilnahme der studentischen Delegation an den "World Model United Nations"-Konferenzen von 2005 bis 2007 inhaltlich vor; zwischen 2008 und 2010 übernahm dies die DGVN-HSG. Unterstützt wird die Hochschulgruppe bei ihren Projekten von Prof. Dr. Manuel Fröhlich, Professur für Internationale Organisationen und Globalisierung am Institut für Politikwissenschaft und Mitglied des DGVN-Bundesvorstandes. Fachschaftsrat PolitikwissenschaftDer Fachschaftsrat nimmt die Funktion als studentische Vertretung innerhalb des Instituts wahr. Im Fall der Politikwissenschaft machen wir das zusammen mit den Soziologen. Wir sind der FSR Politikwissenschaft. Mit 13 von den Studenten beider Fachrichtungen gewählten Mitgliedern kümmern wir uns um deren Belange. Wir sind aber nicht nur die erste Beschwerdeinstanz innerhalb des Instituts, wir organisieren auch viele studentische Aktivitäten, wie z.B. das POLIS-Spiel, die berühmt-berüchtigten FSR-Partys, das Exkursionen zum Landtag und Bundestag, Spieleabende, und die offziellen Sitzungen, die für jeden Interessierten offen steht. Auch Finanzanträge für Exkursionen, Blockseminare oder andere Projekte können an uns gestellt werden. Des Weiteren stellen wir auch die studentischen Vertreter in den Berufungskommissionen und nehmen an den Institutskonferenzen oder der Modularisierungskommission teil. Fragen nach dem Ablauf des Studiums nehmen wir auch gerne entgegen und beantworten sie per Mail oder persönlich in unseren Sprechstunden. Nur Klausuren sind bei uns dünn gesäht - aber fragt doch einfach mal nach oder besucht unsere Website. GASPDie GASP ist eine unabhängige internationale Hochschulgruppe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wir setzen uns für die Integration ausländischer Studierender an unserem Institut ein und fördern den Austausch mit Studierenden aus Jena. Um ausländischen Studierenden am Institut für Politikwissenschaft die Integration zu erleichtern und Ihnen in der neuen akademischen Umgebung Orientierung zu geben, haben wir begonnen ein Mentorenprogramm anzubieten.
So helfen deutsche Studierende "Neuankömmlingen" in Jena bei der Vorbereitung von Seminararbeiten, Referaten oder helfen bei Verständigungsproblemen im Alltag. Neben der Unterstützung bei fachlichen Anforderungen ergibt sich so die Chance, erste persönliche Kontakte zu deutschen Studierenden zu finden. Eine andere Möglichkeit des Einlebens bieten die regelmäßigen 'Stammtische', die die GASP organisiert und die stets einen Bezug zu politischen Themen aufweisen. Hier können Studierende aus anderen Ländern eigene Erfahrungen einbringen, diskutieren oder einfach bei einem Glas Wein gemütlich beisammensitzen. Außerdem organisiert die GASP Ausflüge, beispielsweise um die Jenaer Umgebung auf Wandertouren kennen zu lernen, oder einfach kulturelle Stätten in Thüringen zu besuchen. Seit diesem Semester bietet die GASP erstmals an, ausländische Studierende bei der Suche nach privaten Zimmern (Wohngemeinschaften mit anderen deutschen Studenten) behilflich zu sein HS: Die Verhandlungen über den Status des KosovoVom 20.01. - 21.01.2012 und vom 03.02. - 04.02.2012 haben Studierende des Instituts für Politikwissenschaft im Rahmen des Seminars "Die Verhandlungen über den Status des Kosovo" bei Prof. Dr. Biermann die Statusverhandlungen zum Kosovo 2006 simuliert.Neben dem Mediator mit seinem Team waren USA, Russland und die EU wie auch die Konfliktparteien Serbien, Kosovo-Albaner und Kosovo-Serben als Delegationen vertreten. Während der Verhandlungen hatten die StudentenInnen freien Handlungsspielraum, eine eine eigenständige Lösung der Kosovo-Frage auf Basis des Standes vor Beginn der Endstatusverhandlungen zu finden. Der Delegation der Europäischen Union gelang es, als Vermittler Einigkeit mit allen Beteiligten zu erzielen. Dabei traten Serbien, Kosovo-Albaner und Kosovo-Serben als harte, der Realität entsprechend, verhärtete Verhandlungspartner auf. Trotz mancher Verhandlungsschwierigkeiten konnte das Mediationsteam am Ende einen Plan ovrlegen, der durch alle Delegationen abgesegnet wurde. Mag dies vielleicht nicht unbedingt der Realität entsprechen, wurde jedoch jedem Teilnehmer klar, dass Konfliktlösungen und Verhandlungsentscheidungen stets eine Gratwanderung zwischen Erfolg und Misserfolg sind. Während ethnische Konfliktlinien und emotionale Befindlichkeiten nur schwer simuliert werden konnten, waren es gerade die rationalen Zwänge, die die Verhandlungen dominiert haben. Bilderimpressionen rund um die Verhandlungen gibt es hier. |