HS: Die Verhandlungen über den Status des Kosovo
Aktuelles
13. Februar 2012

Vom 20.01. - 21.01.2012 und vom 03.02. - 04.02.2012 haben Studierende des Instituts für Politikwissenschaft im Rahmen des Seminar "Die Verhandlungen über den Status des Kosovo" bei Prof. Dr. Biermann die Statusverhandlungen zum Kosovo 2006 simuliert.

Neben dem Mediator mit seinem Team waren USA, Russland und die EU wie auch die Konfliktparteien Serbien, Kosovo-Albaner und Kosovo-Serben als Delegationen vertreten. Während der Verhandlungen hatten die StudentenInnen freien Handlungsspielraum, eine eine eigenständige Lösung der Kosovo-Frage auf Basis des Standes vor Beginn der Endstatusverhandlungen zu finden. Der Delegation der Europäischen Union gelang es, als Vermittler Einigkeit mit allen Beteiligten zu erzielen. Dabei traten Serbien, Kosovo-Albaner und Kosovo-Serben als harte, der Realität entsprechend, verhärtete Verhandlungspartner auf.

Trotz mancher Verhandlungsschwierigkeiten konnte das Mediationsteam am Ende einen Plan ovrlegen, der durch alle Delegationen abgesegnet wurde. Mag dies vielleicht nicht unbedingt der Realität entsprechen, wurde jedoch jedem Teilnehmer klar, dass Konfliktlösungen und Verhandlungsentscheidungen stets eine Gratwanderung zwischen Erfolg und Misserfolg sind. Während ethnische Konfliktlinien und emotionale Befindlichkeiten nur schwer simuliert werden konnten, waren es gerade die rationalen Zwänge, die die Verhandlungen dominiert haben.

Bilderimpressionen rund um die Verhandlungen gibt es hier.Bilderimpressionen rund um die Verhandlungen gibt es hier.