Wir sind UNO – Bericht zum Gespräch mit Dr. Ekkehard Griep

„Wir sind UNO“ – Bericht zum Gespräch mit Dr. Ekkehard Griep

 Am 22. Januar 2018 lud die Professur für Internationale Organisationen und Globalisierung an der FSU Jena unter dem Titel „Wir sind UNO“ zum Gespräch mit dem stellvertretenden DGVN-Vorsitzenden Dr. Ekkehard Griep. Anlass für die Veranstaltung war das kürzlich erschienene Herausgeberwerk „Wir sind UNO. Deutsche bei den Vereinten Nationen“. Dr. Manuela Scheuermann, Vertretung der Professur, und der Herausgeber Dr. Griep diskutierten über Deutsche bei den Vereinten Nationen, mögliche Karrierewege im System der Vereinten Nationen und über die Weltorganisation an sich.

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Im Gespräch wurde deutlich, dass die VN-Bediensteten eine gehörige Portion Idealismus, Optimismus und Gestaltungswille eint. So verwundert es nicht, dass eine Karriere in der Weltorganisation trotz so mancher Frustration meist vorbehaltlos empfohlen wird. Griep und Scheuermann setzten sich auch mit Fragen der Effektivität und Anpassungsfähigkeit der VN in Zeiten globaler Umbrüche auseinander. Griep verwies auf große Erfolge beispielsweise in der Gesundheitspolitik aber auch schier unüberwindbare Barrieren, sollte der Wille der Mitgliedsstaaten zum gemeinsamen Handeln nicht vorhanden sein. Ein Ausweg aus der Krise und ein Weg zur nachhaltigen Reform könnte das von Inge Kaul erdachte „Stewardship Council“ sein, besetzt mit Fürsprechern für die zentralen Herausforderungen des internationalen Systems. Auch diese Vision fand Eingang in das Buch „Wie sind UNO“.

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