Studium

show Content Studiengänge

Eine Übersicht zu den aktuellen Lehramtstudiengängen finden Sie hier.

show Content Studienberatung

Liebe Studierende,

als Studienberater stehen wir gern für Ihre Fragen zur Verfügung. Da wir die Studienberatung aber nur neben unserer Lehrtätigkeit und unserer wissenschaftlichen Forschung wahrnehmen, bitten wir Sie, folgende Vorgehensweise zu beachten:

  • Wenn Sie eine Frage an uns als Studienberater haben, schreiben Sie uns zunächst bitte eine Mail mit einer möglichst präzisen Darstellung des Sachverhalts, vor allem auch unter Angabe Ihres Studiengangs und Ihrer laufenden Fachsemseterzahl. Je nach Ihrem Studiengang schreiben Sie bitte
  • Wir werden uns dann baldmöglichst bei Ihnen melden. Sofern es sich nicht um komplizierte Sachverhalte handelt, die unsererseits einer weitergehenden Nachforschung bedürfen, sollte dies binnen 1-2 Tagen nach Eingang der Mail bei uns der Fall sein.
  • Wenn sich Ihre Fragen nicht schriftlich klären lassen oder aus anderen Gründen ein telefonisches oder persönliches Gespräch notwendig erscheint, werden wir Ihnen einen Termin in unseren Sprechstunden geben. Sollten Sie ohne Termin in unserer Sprechstunde erscheinen, müssen Sie natürlich mit einer mehr oder weniger langen Wartezeit rechnen. Außerdem können wir Ihnen dann mglw. nicht jede Frage sofort beantworten.
  • Viele Fragen lassen sich bereits durch einen Blick auf die von uns erstellten Informationen (z.B. “Bachelorinfo”, “Lehrerfibel”) klären, die Sie unter den jeweiligen Studiengängen auf dieser Website finden.
  • Der Vorteil, den die schriftliche Beantwortung Ihrer Fragen mit sich bringt, ist in jedem Fall, dass Sie etwas schriftlich in der Hand haben und dass wir alle Ihre Fragen in Ruhe recherchieren und kompetent beantworten können.

 

Dr. Sven Leunig Benjamin Moritz
Studienberater
Politikwissenschaft
Studienberater Sozialkunde,
Teilbereich Politikwissenschaft

Jena, 18. Mai 2012

show Content Lehrveranstaltungen im WiSe 2017/18

Eine Übersicht aller Lehrveranstaltungen der Professur für Didaktik der Politik im Vorlesungsverzeichnis (Friedolin) der FSU finden sie hier.

show Content Curriculum

Im Grundstudium (Modul PolDi 200) beschäftigen sich die Studierenden mit den Grundlagen der politischen Bildung sowie Fragen der Planung und Gestaltung politischer Lehr-Lernprozesse. Hierzu analysieren Sie zunächst theoriegeleitet Sozialkundeunterricht, der teilweise im Proseminar simuliert wird, und erstellen dann erste eigene Unterrichtsplanungen.

Im Praxissemester (Modul PolDi 300) beobachten die Studierenden theoriegeleitet Sozialkundeunterricht an ihrer Praktikumsschule, planen Sozialkundeunterricht und führen erste Unterrichtsversuche durch. Ihre Erfahrungen reflektieren sie in den Begleitveranstaltungen zum Praxissemester.

Im Hauptstudium (Modul PolDi 400) vertiefen und erweitern die Studierenden ihre politikdidaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten, indem sie ausgewählte Themenbereiche und Arbeitsfelder der Politikdidaktik bearbeiten (Planungsfragen, Kontroversen der Politikdidaktik, ausgewählte Methoden oder Medien etc.). Für Studierende, die beabsichtigen, die Examensarbeit in der Politikdidaktik zu schreiben, wird ein vorbereitendes Seminar angeboten.

Schließlich setzen sich die Studierenden im Hauptstudium mit Fragen der Analyse von Lernprozessen auseinander
(Molul PolDi 500)
. Gefragt wird nicht mehr, wie noch im Grundstudium, nach der Planung und Strukturierung von Unterricht. Vielmehr rücken hier ausgehend von der Theorie des situierten Lernens Kompetenzmodelle, Modelle der Wissensentwicklung und Politisierungstypen in den Mittelpunkt, mit deren Hilfe die Studierenden für Lernprozesse bei ihren zukünftigen Schülerinnen und Schülern sensibilisiert werden sollen.

 

show Content PolDi 200

Das Modul PolDi 200 besteht aus Vorlesung, Proseminar und Tutorium und wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Vorlesung

In der Vorlesung werden an zentraler Stelle Ziele, Inhalte und Methoden der schulischen politischen Bildung in ihrem Implikationszusammenhang vorgestellt. Zudem werden grundlegende Unterrichtsstile (instruierend vs. situiert) besprochen. Im Ergebnis sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, unter Verwendung des theoretischen Wissens aus der Vorlesung schriftliche Unterrichtsplanungen oder beobachtete/protokollierte Unterrichtsprozesse zu reflektieren. Die Studierenden sollen erkennen können, welche Aufbaumerkmale, politikdidaktische Prinzipien, Anforderungssituationen, Implikationszusammenhänge, etc. eine gegebene Unterrichtplanung oder ein gegebener Unterrichtsverlauf aufweist – oder nicht aufweist. Diese Reflexionsübungen werden dann jedoch im parallel stattfindenden Proseminar erfolgen.

Proseminar

Unter Hinzuziehung des Wissens aus der Vorlesung, das im Proseminar vertieft wird, sollen Unterrichtsplanungen und Unterrichtsprozesse reflektiert werden. Dazu werden schriftliche Unterrichtsentwürfe, Kurzplanungen, Unterrichtsprotokolle oder Unterrichtsvideos vom Dozenten eingebracht und diskutiert. Zudem können good practice-Beispiele simuliert und anschließend reflektiert werden (z.B. eine Simulationssitzung und eine sich anschließende Theoriesitzung mit Referat der Studierenden). In der Reflexion wird gefragt, inwiefern  sich politikdidaktische Kriterien der Planung und Durchführung von Sozialkundeunterricht (z.B. politikdidaktische Prinzipien) in den Simulationen finden lassen.

Tutorium

Im Tutorium werden Themen besprochen, die neben den grundlegenden didaktischen Überlegungen zu z.B. politikdidaktischen Prinzipien, Anforderungssituationen und Implikationszusammenhängen relevant für die konkrete Unterrichtsplanung sind. Wie setze ich den Lehrplan um? Wie formuliere ich eine Aufgabe? Wie gestalte ich ein Arbeitsblatt? Wie gehe ich mit einer Karikatur im Unterricht um? Insgesamt führt das Tutorium zunehmend zu politikdidaktischem Handeln. Deshalb ist das Tutorium auch der Ort, an dem eigene Planungsüberlegungen und Planungsentwürfe entwickelt werden sollen (didaktisch-methodische Analyse). Ziel ist es, die in der Vorlesung und im Proseminar erfolgenden didaktischen Reflexionen zunehmend für eigene Unterrichtsentwürfe zu nutzen

Die Tutorien beginnen in der zweiten Semesterwoche. Die verbindliche Einschreibung erfolgt über das Friedolin, Modul POLDI 200.

Eine Übersicht zu den  angebotenen Tutorien finden Sie hier.

Die Tutorien beginnen in der 2. Vorlesungswoche.

 

show Content PolDi 300

Das Praxissemester soll zum einen die Analyse und Reflexion von beobachtetem und eigenem Unterricht schulen, zum anderen erste Unterrichtsversuche ermöglichen. Beide Aufgabenbereiche sollen im Praxissemesterbericht (siehe “Hinweise zum Praxissemesterbericht) verarbeitet werden.

show Content PolDi 400

Im Modul PolDi 400 besuchen die Studierenden ein Hauptseminar. Das Modul dient der Vertiefung und Erweiterung der politikdidaktischen Kenntnisse aus den vorangegangenen Modulen (Planung zu ausgewählten Fachinhalten, politikdidaktische Kontroversen, ausgewählte Methoden oder Medien). Es wird auch ein Seminar angeboten, das die Erfahrungen aus dem Praxissemester, die Aufarbeitung der typischen Handlungsprobleme von SoziakundelehrerInnen thematisiert und Handlungsmöglichkeiten aufzeig – unter anderem in Form noch nicht behandelter und komplexerer Unterrichtsmethoden.

Das Hauptseminar schließen die Studierenden mit einer Hausarbeit ab (siehe denLeitfaden zur Anfertigung politikwissenschaftlicher und -didaktischer Hausarbeiten im Download-Bereich).

 

show Content PolDi 500

Das Modul PolDi 500 besteht aus einem Lektürekurs und einem Oberseminar. Der Lektürekurs setzt sich vertiefend und wiederholend mit grundlegenden Texten zum situierten politisch-demokratischen Lernen auseinander. Das Oberseminar beschäftigt sich mit Fragen der Analyse von Kompetenzentwicklung und dem Wissensaufbau.

Das Modul schließen die Studierenden mit einer mündlichen Prüfung ab (siehe “Hinweise zur Vorbereitung der mündlichen Prüfung in der Didaktik der Politik im Download-Bereich).

 

show Content Praxissemester im Ausland

Nicht nur im Bachelor und Master bietet ein Auslandssemeter interessante Möglichkeiten. Auch wenn Lehramtsstudiengänge vorwiegend auf den Schuldienst in den deutschen Bundesländern vorbereiten, stellt ein Auslandsaufenthalt, und dass nicht nur in den Fremdsprachen, einige Vorteile in Aussicht. Das Kennenlernen einer neuen (Fach-) Unterrichtskultur, Interkulturelle Kompetenz, Anwendung und Verbesserung von Sprachkenntnissen oder positiver Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung zeigen nur eine Auswahl der Vorzüge eines Auslandssemesters.

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung Forschung ausgeschriebenen “Qualitätsoffensive Lehrerbildung” versucht die Universität Jena, mit dem Projekt: “Professionalisierung von Anfang an im Jenaer Modell der Lehrerbildung” (ProfJL) auch die Mobilität von Studierenden ins Ausland zu verbessern. Besondere Relevanz kommt dabei dem Praxissemester an einer Auslandsschule zu. Falls Sie Interesse daran haben, das Praxissemeter im Ausland zu absolvieren, können Sie sich auf folgenden Seiten und bei folgenden Ansprechpartnern über verschiedene Aspekte informieren:

 

Ablauf und Organisation

Informationen zu Bewerbung, Ablauf, Anforderungen, Learning Agreements, Fördermöglichkeiten, Auslandsschulen etc. finden Sie auf der Seite Praxissemester im Ausland.

Learning Agreement

Für das Absolvieren des Moduls POLDI 300 (Praxissemester) vereinbaren Sie mit dem Modulverantwortlichen für POLDI 300 ein Learning Agreement, das während des Praktikums zu absolvierende Aufgaben und weitere Hinweise zum Ablauf des Praxissmeters an der Auslandsschule beinhaltet. Kontaktieren Sie dafür bitte die Studienberatung für Sozialkunde. Die Vorlage für das Learning Agreement in Sozialkunde finden Sie auf der Seite des Praktikumsamtes.

Qualitätsoffensive Lehrerbildung und ProfJL

Weitere Informationen zur “Qualitätsoffensive Lehrerbildung” und zum Projekt “ProfJL” finden Sie auf der Projekthomepage.

show Content Staatsexamensarbeit

Es besteht die Möglichkeit, an der Professur für Didaktik der Politik die Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung (Staatsexamensarbeit) für das Lehramt an Regelschulen und Gymnasien zu verfassen. Interessenten werden gebeten, sich sehr frühzeitig bei Professor May zu melden (weitere Hinweise und Themenvorschläge sind im Download-Bereich unter “Hinweise zum Verfassen der Ersten Staatsexamensarbeit” zu finden).