Projekte

show Content ProfJL-Folgeantrag (2017)

Projekt Fortsetzung "Professionalisierung von Anfang" (ProfJL)

Verantwortlich: Prof. Dr. Michael May, Prof. Dr. Alexander Gröschner

Mitarbeiterinnen: Henriette Brakhage, Michaela Weiß

Kooperationspartner: ZLB

Zur Vorbereitung des Folgeantrages für die Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QL), "Professionalisierung von Anfang an im Jenaer Modell der Lehrerbildung" (ProfJL), wird in diesem Teilprojekt des Jenaer QL-Projekts eine SWOT-Analyse durchgeführt. Hierzu werden sowohl das Jenaer QL-Projekt als auch die Situation der Jenaer Lehrerbildung insgesamt einer eingehenden Analyse unterzogen. Zudem wird die gemeinsame Projektpublikation (Arbeitstitel: "Lehrerbildung in einer Welt der Vielfalt") vorbereitet und zusammen mit Prof. Dr. Alexander Gröschner und Prof. Dr.  Iris Winkler herausgegeben.

show Content Projekt Thüringen 19_19 (seit 2014)

Projekt Thüringen 19_19 (seit September 2014)

Verantwortlich: Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und Ev. Akademie Thüringen

Kooperationspartner: KOMREX/Aktionsplan Demokratiebildung Thüringen, Förderprogramm Demokratisch Handeln

Der 100. Jahrestag der ersten Demokratie in Deutschland 2019 ist Anlass dafür, die Demokratie-und Menschenrechtsbildung in Thüringen zu stärken. Durch die aktuellen Erkenntnisse über den gegen Vielfalt, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit gerichteten NSU-Terror, die Gefährdungen der demokratischen Kultur durch den Rechtsextremismus, aber auch in Blick auf die demokratiefeindlichen Einstellungen und Haltungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft wird deutlich, dass die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft und die Förderung demokratischer Werte, Haltungen und Handlungskompetenzen ein wichtiger Schwerpunkt, ja eigentlich der Dreh-und Angelpunkt von Bildungspraxis und Bildungspolitik in der demokratischen Gesellschaft sein müssen.
Das Projekt „Thüringen 19_19“ soll zur Stärkung der Demokratie- und Menschenrechtsbildung beitragen. Insbesondere sollen in den Kindertagesstätten, den Schulen und der außerschulischen Bildung langfristig wirksame und professionell abgesicherte Formen der Demokratie-und Menschenrechtsbildung etabliert werden. Dazu brauchen Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, pädagogische Einrichtungen und Gedenkstätten systematische Aus-, Fort-und Weiterbildung. Sie benötigen Formen der Entwicklung ihrer Lern- und Schulkultur sowie Unterstützung in Blick auf das Zusammenwirken von schulischer und außerschulischer Bildung. Um dies exemplarisch und öffentlichkeitswirksam umzusetzen,werden bis 2019 in den Feldern des Thüringer Bildungswesens – Kindertagesstätten,Schulen,Einrichtungen außerschulischer Bildung und Gedenkstätten – mindestens je 19besondere Lernorte der Demokratie-und Menschenrechtsbildung dauerhaft qualifiziert und im Sinne der Programmziele hinreichend entwickelt.
Weitere Informationen: Projekthomepage und Thesenpapier

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Lernort Thüringer Landtag (seit 2011)

Verantwortlich: Christian K. Tischner

Kooperationspartner: Thüringer Landtag, vertreten durch die Referate Besucherdienst und Öffentlichkeitsarbeit

„Bürger auf Abwegen?” – so fragt bereits im Titel ein jüngst im Wochenschau Verlag erschienener Band, in welchem sich Politikwissenschaftler, Politikdidaktiker und Journalisten mit der Frage befassen, was politische Bildung angesichts des vielschichtigen Phänomens der Politikdistanz zu leisten hat. Schon seit vielen Jahren erwarten Bildungspolitiker und Kultusministerien vom Politikunterricht einen Kraftakt, der an den tatsächlichen Bedingungen dieses Unterrichtsfaches vorbei geht. In zwei, drei, maximal vier Jahren sollen mit einer bzw. in der Oberstufe mit zwei Wochenstunden demokratisch denkende, urteilende und handelnde politisch mündige Bürger herausgebildet werden. Angesichts dieser Rahmenbedingungen und Zieldimensionen kann sich politische Bildung nicht auf den Politikunterricht und die Schule beschränken! Sie muss einerseits die Schülerinnen und Schüler zum ‚Lebenslangen politische Lernen‘ (TISCHNER 2011) befähigen und zum anderen solche Lernorte wählen, die auch zukünftig das politische Denken und Handeln beeinflussen. Politische Bildung muss politische Realität durch Simulationen (z.B. Planspiele), Realbegegnungen (z.B. Expertengespräche) oder produktives Handeln (z.B. Lernspiele) erfahrbar machen. Und sie muss an authentischen Orten wie Gedenkstätten, Rathäusern oder dem Landtag die Brücke zwischen Alltagswelt und Politik bauen.

Im Projekt werden politikdidaktische Arrangements für den Thüringer Landtag entwickelt, diskutiert und evaluiert. Das Material soll sich dabei an Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, der Regelschulen, der Gymnasien und der Berufsschulen richten. Ergänzend werden Lehrermaterialien und Lehrerhandreichungen mit direkten Lehrplanbezügen zu entwickeln sein. Die Materialien werden neuste politikdidaktische Theorien, Ansätze und Methoden berücksichtigen.

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Taktvoll gegen Rechts (seit 2012)

Verantwortlich: Prof. Dr. Michael May

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Rechtsextremismus, Juregio, ZLB

Die Professur für Didaktik der Politik beteiligt sich an der Initiative des Rektors der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Etablierung eines Kompetenzzentrums Rechtsextremismus. Von Seiten der Professur für Didaktik der Politik wird im Bereich der Lehre im Praxissemester der Lehramtsstudierenden aller Fächer das Seminar “Taktvoll gegen Rechts” zum Umgang mit rechten und demokratiefeindlichen Verhaltensweisen angeboten. Im Rahmen des Projekts ist mittlerweile eine große Fallsammlung entstanden, die Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen wie auch Zentrum einer hochschuldidaktischen Kasuistik geworden ist. Das Projekt ist ebenso Bestandteil des Thüringer Aktionsplans Demokratiebildung (hier weitere Informationen).

show Content Jenaer Gespräche zur politischen Bildung (fortlaufend)

Jenaer Gespräche zur politischen Bildung (fortlaufend)

Verantwortlich: Prof. Dr. Michael May, Benjamin Moritz

Kooperationspartner: Deutsche Vereinigung für politische Bildung/Landesverband Thüringen (DVPB), Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM), Thüringer Landeszentrale für politische Bildung (LZT)

Das Ziel des Projektes besteht in der Darstellung und Diskussion politikdidaktischer Probleme unter besonderer Berücksichtigung der politischen Bildung in Thüringen. In jedem Semester findet ein Jenaer Gespräch zur politischen Bildung statt, an der Studierende der FSU, Referendare und Sozialkundelehrer teilnehmen.

Die Finanzierung der Referenten dieses Kooperationsprojektes erfolgt durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien und die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung.

show Content Politiklehrertag zum Jenaer Tag der Politikwissenschaft (fortlaufend)

Politiklehrertag zum Jenaer Tag der Politikwissenschaft (fortlaufend)

Verantwortlich: Prof. Dr. Michael May, Benjamin Moritz

Kooperationspartner: Deutsche Vereinigung für politische Bildung/Landesverband Thüringen (DVPB), Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM), Thüringer Landeszentrale für politische Bildung (LZT)

Der Politiklehrertag findet jährlich im Vorfeld des Tages der Politikwissenschaft statt. Sozialkundelehrerinnen und Sozialkundelehrern, Referendarinnen und Referendaren sowie Studierenden wird somit die Gelegenheit geboten, an einem Tag Veranstaltungen mit fachdidaktischem und fachwissenschaftlichem Fokus zu besuchen. Im Mittelpunkt des Politiklehrertages stehen insbesondere die unterrichtspraktischen Konsequenzen didaktischer Entwicklungen und curricularer Vorgaben.

Die Finanzierung der Referenten dieses Kooperationsprojektes erfolgt durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien und die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung.

show Content Aktionsplan Demokratiebildung Thüringen (abgeschlossen)

Aktionsplan Demokratiebildung Thüringen (2012-2016)

Verantwortlich: Professur für Didaktik der Politik / KOMREX

Gegenwärtig steht die Demokratie vor vielfältigen Herausforderungen: Die demokratische Ordnung einer Gesellschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Demokratiebildung ist eine pädagogische Daueraufgabe, so wie Demokratie keine Naturtatsache ist, sondern eine historische Errungenschaft. Mit dem Aktionsplan Demokratiebildung Thüringen wird eine Handlungs- und Entwicklungsstrategie innerhalb des Kompetenzzentrums Rechtsextremismus beschrieben, wie Bildung für Demokratie gestärkt werden kann. Der Aktionsplan Demokratiebildung Thüringen erarbeitet und fördert unter Einbeziehung externer Experten aus Wissenschaft und der Praxis von Kindertagesstätten, Schule und Jugendbildung praktische Vorschläge zur Wirkungsstärkung und -verbreiterung, insbesondere der formalen und non-formalen Bildung in Thüringen und gibt Hinweise für eine adäquate Umsetzung, Konkretisierung und Wirkungsevaluation. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist dabei die Lehrerbildung. Ein öffentlicher Bestandteil des Aktionsplans ist eine interdisziplinäre Ringvorlesung, die seit dem Wintersemester 2014/15 durchgeführt wird. Unter dem Titel „Angegriffene Demokratie – Befunde und Gegenmittel“ ist die Veranstaltungsreihe als fakultatives Angebot für Studierende aller Fachrichtungen konzipiert, soll weiterhin Lehrpersonen und die interessierte Öffentlichkeit ansprechen.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Michael May:

Franziska Schmidtke:

show Content Ausbildung der Ausbilder (abgeschlossen)

Ausbildung der Ausbilder – ein Projekt mit Akteuren aller Phasen der Lehrerbildung (beteiligt) (2015-2016)

Kooperationspartner: Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (FSU Jena)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Das Teilprojekt Ausbildung der Ausbilder arrangiert Lernumgebungen, in denen Akteure der Hochschule und der Praxis in der Absicht miteinander arbeiten, die Ausbildung künftiger Lehrpersonen gemeinsam weiterzuentwickeln.
Im Rahmen eines einjährigen berufsbegleitenden Studienangebots arbeiten FachdidaktikerInnen und ErziehungswissenschaftlerInnen aus dem Universitätskontext und Verantwortliche für Ausbildung, fachbegleitende Lehrpersonen und FachleiterInnen aus dem schulischen Kontext gemeinsam an Unterrichtsstunden und Universitätsseminaren.
Die Durchführung des fachspezifischen Trainings soll – so die Erwartung – Lehrpersonen aus der Universität und der Schule dazu befähigen, LehramtsanwärterInnen und Studierende in ihrer Kompetenzentwicklung zu beraten.
Die beteiligten Lehrpersonen sollen in zwei Ausbildungsabschnitten, einer Trainings- und einer Modulphase, in Konzepte der modernen Unterrichtsforschung sowie des Unterrichtsfeedbacks eingeführt werden. Sie gewinnen so Expertise für die kompetente Begleitung des beruflichen Nachwuchses im Praxisraum Schule.
Detaillierte Informationen zum Ablauf auf der Projekthomepage.